Erstellt am: 02.10.2017, Autor: rk

Schwerer Triebwerkschaden bei A380

Airbus A380 Air France

Airbus A380 Air France (Foto: Airbus)

Auf dem Air France Flug von Paris nach Los Angeles hatte ein Airbus A380 am 30. September 2017 einen schweren Triebwerkschaden, die Piloten machten eine Notlandung in Goose Bay.

Mit einem lauten Knall verabschiedete sich an einem Air France A380 über Grönland der Fan des GP7200 Triebwerks von Engine Alliance. Der ganze A380 fing laut Passagieraussagen an zu vibrieren. Die Piloten von Flug AF066 hatten die Situation rasch unter Kontrolle und entschieden sich für eine Notlandung auf dem kanadischen Flughafen Goose Bay. Das weltgrösste Passagierflugzeug landete um 17:42 Uhr mitteleuropäischer Zeit sicher auf dem Flughafen in Neufundland, alle 520 Menschen an Bord konnten den A380 nach der Landung erleichtert und unversehrt verlassen.

Aus noch nicht geklärten Gründen hat sich an Triebwerk Nummer vier der Fan und Teile des Kompressors explosionsartig vom Triebwerk separiert, in der Fachsprache nennt man das Uncontained Engine Failure. Das ist das letzte, was man als Pilot erleben will. Zum guten Glück blieb die Struktur des Airbus A380 intakt und das Grossraumflugzeug konnte in Goose Bay sicher landen.

Das Flugzeug

Bei dem Flugzeug handelt es sich um den A380 mit der Baunummer 052, der bei Air France mit der Immatrikulation F-HPJE betrieben wird. Das Flugzeug wurde vor rund sieben Jahren in Verkehr gesetzt. Angetrieben wird der A380 von vier GP7270 Turbinen von Engine Alliance. Den Triebwerkschaden ereilte das Aussentriebwerk Nummer vier am rechten Flügel. Der Airbus A380 wurde an der Flügelvorderkante von davonfliegenden Teilen beschädigt, die Struktur blieb glücklicherweise intakt.

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