Erstellt am: 02.05.2019, Autor: ps

Rega Patient profitiert von neuem Anflugverfahren

Rega Helikopter

Rega Helikopter (Foto: REGA)

In der Nacht auf Sonntag, 28. April 2019, konnte erstmals ein Patient von dem durch die Rega realisierten instrumentengestützen Anflugverfahren auf das Universitätsspital Zürich profitieren.

Erst vor wenigen Wochen waren dieses sowie ein weiteres Anflugverfahren auf das Kantonsspital Winterthur vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) freigegeben worden. Das sind weitere Meilensteine im Hinblick auf die Rega-Vision einer wetterunabhängigen Luftrettung.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste ein Patient für eine dringende Herzoperation möglichst rasch vom Regionalspital Mendrisio (TI) ins Universitätsspital Zürich USZ verlegt werden. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse über dem Gotthardpass und beim Zielspital war dieser Flug nur mittels Einsatz von sogenannten Instrumentenflugverfahren (IFR) möglich, was auch Flüge bei schlechter Sicht erlaubt.

Die Crew der Rega-Basis Tessin in Locarno nahm den Patienten in Mendrisio auf und flog ihn auf den Routen des sogenannten Low Flight Network (LFN) über den Gotthardpass in die Deutschschweiz. Dank des neuen instrumentengestützten Anflugverfahrens auf den Spitallandeplatz des USZ konnte die Crew das Zentrumspital anschließend trotz schlechter Sicht direkt anfliegen und den Patienten den Spezialisten der Herzchirurgie übergeben.

Rega

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