Erstellt am: 12.09.2012, Autor: bgro

MTU Aero Engines für die Zukunft gerüstet

ILA 2010, EJ200 Engine change

MTU Aero Engines werden ihr ehrgeiziges Ziel, den Umsatz bis 2020 auf sechs Milliarden Euro zu verdoppeln, erreichen. Davon gab sich CEO Egon Behle auf der ILA überzeugt.

Dabei wird der Anteil der militärischen Triebwerke angesichts des rasanten Wachstums im Luftverkehrsbereich von derzeit 14,6 auf acht Prozent zurückgehen. Beim klassischen A320-Triebwerk V2500 hat das Unternehmen seinen Anteil von elf auf 16 Prozent erhöht, beim neuen Getriebefan GTF hält man 18 Prozent. Auch für die Zukunft ist man bestens aufgestellt, sagte Behle. So geht man davon aus, dass die Boeing 777X realisiert wird und will dafür voraussichtlich gemeinsam mit General Electric ein neues Triebwerk anbieten. Wenn künftig unbemannte Fluggeräte für militärische Einsätze mit Höchstbeschleunigungen entwickelt werden, will MTU auch dafür Antriebe anbieten. Und mit den einstigen Mitbegründern des IAE-Konsortiums, Pratt & Whitney, Rolls-Royce und Japanese Aero Engines, hat man eine Vereinbarung getroffen, um bei der Entscheidung zum Bau von Nachfolgern für den Airbus A320 und die Boeing 737 nach 2020 ein passendes Triebwerk anbieten zu können.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Saab produziert weitere Querrudersätze für A320 Familie. A400M mit provisorischer Musterzulassung. F-35 wird teurer. A380 Antrieb wird sparsamer. Briten kaufen nun doch F-35B.

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