Erstellt am: 22.03.2012, Autor: rk

Lufthansa will sich von Jade Cargo trennen

Boeing 747-400F, Jade Cargo

Die sechs Jumbos von Jade Cargo stehen seit Ende Dezember 2011 am Boden und niemand weiss so genau, wie es mit dieser Fracht Airline aus dem chinesischen Shenzhen weitergehen soll.

Der Lufthansa Konzern besitzt 25 Prozent von Jade Cargo und möchte sich von diesem Engagement verabschieden. Das Joint Venture entwickelte sich nicht planmässig und entpuppte sich als Verlustgeschäft. Neben der Lufthansa ist Air China und die KfW Bank an Jade Cargo beteiligt. Die Zusammenarbeitsbemühungen mit Jade Cargo zeigen wieder einmal mehr, dass es im protektionistischen China nicht einfach ist, ins Geschäft zu kommen, am liebsten machen sie alles selber und lassen die westlichen Transportunternehmen nur sehr ungern am riesigen Markt teilnehmen. Für Investitionen und Joint Ventures sind die Chinesen jedoch immer zu haben. Lufthansa Cargo hat Jade Cargo bereits 2004 in der Gründung mit Know How unterstützt, um sich im boomenden Luftfrachtgeschäft von und nach China besser zu positionieren und in Zukunft eine tragende und langfristige Partnerschaft mit den Spediteuren aus der Region Shenzhen einzugehen. Dies ist misslungen und ein Ausstieg aus diesem Verlustgeschäft ist angesagt.

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