Erstellt am: 29.06.2012, Autor: rk

Kingfisher Airlines auf Talfahrt

Kingfisher, Airbus A340

Indiens Kingfisher Airlines kriegt die Kurve nicht, immer mehr Maschinen müssen an die Leasinggeber zurückgegeben werden.

Kingfisher hat während den letzten beiden Jahren wohl alles falsch gemacht, was man im Fluggeschäft falsch machen kann. Vor noch gar nicht allzulanger Zeit wurde Besitzer und Spirituosen König Vijay Mallya in der Fachwelt als grosser Flugunternehmer gepriesen, jetzt steht die Unternehmung kurz vor der Pleite. Das Betreiben einer Airline scheint komplizierter zu sein, als Bier und Schnaps unter die Leute zu bringen. Hand aufs Herz, wir sind von den schlechten Leistungen des Unternehmers Vijay Mallya ebenfalls enttäuscht und haben ihm vor ein paar Jahren eine bessere Zukunft prophezeit.

Er selber ist nach wie vor überzeugt, dass seine Airline den Rank wieder finden wird, das sehen wir mittlerweile anders. Kingfishers Flugzeuge werden von den Gläubigern zurückgefordert und die Angestellten kriegen seit Monaten keinen Lohn mehr. Neben diesen Ausfällen steht Kingfisher Airlines bei fast allen Zulieferern in der Kreide und kann die offenen Rechnungen nicht begleichen. Von ursprünglich knapp 90 Maschinen stehen bei Kingfisher Airlines momentan noch gerade mal 16 Flugzeuge im aktiven Flugbetrieb. Wir sind gespannt, wie es bei Kingfisher weiter geht, eine nahende Pleite schliessen wir nicht mehr aus.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Saab produziert weitere Querrudersätze für A320 Familie. A400M mit provisorischer Musterzulassung. F-35 wird teurer. A380 Antrieb wird sparsamer. Briten kaufen nun doch F-35B.

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