Erstellt am: 08.08.2016, Autor: ps

IATA veröffentlicht solide Junizahlen

Boeing 787 Dreamliner Qatar Airways IATA

Boeing 787 Dreamliner Qatar Airways IATA Airline

Die internationale Luftfahrtorganisation IATA meldet für den Monat Juni 2016 verglichen mit dem Vorjahresjuni einen weltweiten Nachfrageanstieg von fünf Prozent, die Fluggesellschaften haben ihre Kapazitäten um 6,4 Prozent ausgebaut und die Auslastung der Flüge lag bei 79,4 Prozent.

Am stärksten ist das Verkehrsaufkommen bei den Fluggesellschaften im Nahen Osten gewachsen. Die grossen Airlines aus der Golfregion legten bei der Nachfrage um 7,5 Prozent zu, die Kapazitäten wurden um 14,3 Prozent ausgebaut. Die Nachfrage konnte mit der sehr hohen Kapazitätserweiterung nicht mithalten, deshalb ist die Auslastung der Flüge auch um 4,4 Prozentpunkte auf vergleichsweise tiefe 69,9 Prozent zurückgegangen.

Europa kann im internationalen Verkehr ebenfalls wieder Wachstumszahlen vermelden. Die Nachfrage zog verglichen zum Vorjahresjuni um 2,1 Prozent an, während die Kapazitäten um 3,4 Prozent erhöht wurden. Der Sitzladefaktor hat sich um 1,1 Prozentpunkte auf durchschnittliche 83,3 Prozent verschlechtert.

Nordamerika ist im weltweiten Vergleich der stärkste Markt, hier legte die Nachfrage um vier Prozent zu. Die Kapazitäten wurden um 4,7 Prozent ausgebaut. Die Auslastung ging um 0,6 Prozentpunkte auf immer noch solide 84,3 Prozent zurück.

In Lateinamerika stieg die Nachfrage um 8,8 Prozent, die Verkehrsleistung wurde um 5,2 Prozent erweitert. Die Auslastung der Flugzeuge verbesserte sich um 2,7 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent.

Asien und die Pazifikregion konnte mit 8,2 Prozent wachsen, die Kapazitäten wurden um 7,3 Prozent erhöht. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge hat sich um 0,6 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent verbessert.

Afrika kann ebenfalls mit erfreulichen Wachstumszahlen aufwarten, hier hat die Nachfrage um 4,7 Prozent angezogen, während die Kapazitäten um 7,4 Prozent erhöht wurden. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge verschlechterte sich um 1,7 Prozentpunkte auf vergleichsweise tiefe 64,4 Prozent.

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