Erstellt am: 24.07.2014, Autor: rk

Holland führt die Unfallermittlungen von Flug MH17

Malaysian Airlines

Von den 298 Toten der abgeschossenen Boeing 777-200 von Malaysian Airlines kamen 193 aus den Niederlanden, so ist es nicht weiter erstaunlich, dass Holland die Führung bei den Flugunfalluntersuchungen übernimmt.

Normalerweise werden die Flugunfallermittlungen von dem Staat geführt, in dem die Maschine abgestürzt ist. Die Ukraine ist in diesem Fall jedoch mit der Bitte an Holland getreten, die Unfallermittlungen von Malaysian Airlines Flug MH17 an die Hand zu nehmen. Zum einen verfügen die Spezialisten in den Niederlanden über eine grosse Erfahrung und zum anderen gelten sie in diesem Fall als neutral und unbefangen, was man von der Ukraine bei diesem Flugzeugabschuss nicht unbedingt sagen kann.

Mittlerweile wurden der Flugschreiber und der Cockpit Stimmenrecorder nach Grossbritannien geschickt, hier werden die Daten nun genauestens ausgewertet und wahrscheinlich bald die tragische Vermutung bestätigen, dass die Boeing 777-200 von Malaysian Airlines über der Ukraine tatsächlich von einer Boden Luft Lenkwaffe abgeschossen wurde.

Für die US Geheimdienste scheint bereits klar zu sein, dass die pro russischen Rebellen das zweimotorige Grossraumflugzeug wahrscheinlich aus Versehen abgeschossen haben. Bei der verwendeten Boden Luft Rakete handelte es sich um eine russische Waffe.

Wie die radargelenkten BUK Flugabwehr Systeme in die Hände der Separatisten gekommen sind, ist noch unklar und wird weltweit noch zu heftigen Diskussionen und Kontroversen führen.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: A380 fliegt nach Indien. CSeries Flugtestprogramm unterbrochen. A350-900 Testflotte ist komplett. EBACE 2014 lockte viele Besucher an. Schweiz lehnt neues Kampfflugzeug ab.

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