Erstellt am: 16.07.2013, Autor: rk

Feuer an Bord einer Ethiopian Boeing 787

London Heathrow, Boeing 787 Dreamliner, Ethiopian on board fire

Am Freitag, dem 12. Juli 2013, musste der Flughafen London Heathrow wegen eines Feuers an Bord einer Boeing 787 von Ethiopian Airlines für rund sechzig Minuten geschlossen werden.

Die Boeing 787 von Ethiopian war im Westteil von Heathrow auf einem langzeit Abstellplatz geparkt, als austretdender Rauch bei der Maschine mit der Baunummer L/N44 entdeckt wurde. Die alarmierte Feurwehr konnte den Brand rasch lokalisieren und unter Kontrolle bringen.

Im hinteren Bordküchenbereich der Boeing 787 mit der Immatrikulation ET-AOP entstand durch den Schwelbrand erheblicher Schaden. Der Brandherd konnte durch die untersuchende Behörde noch nicht eindeutig lokalsisiert und bekanntgegeben werden.

Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde AAIB hat die Untersuchung des Zwischenfalls eingeleitet und wird durch Experten der US-amerikanischen Transportbehörde NTSB und Boeing unterstützt. Auch Spezialisten der äthiopischen Luftfahrtbehörde wurden durch das AAIB zur Untersuchungsteilnahme eingeladen.

Erste Ergebnisse zeigten, dass das neuerlich aufgetretene Feuer wahrscheinlich in keinem direkten Zusammenhang mit dem Lithium-Ionen-Akkummulatoren Brand vom Januar steht, der zu einem weltweiten Grounding der Boeing 787 Dreamliner Flotte führte. Die AAIB erwartet erste zuverlässige Untersuchungsergebnisse erst in ein paar Tagen.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Lufthansa mit zweiter A380 Verbindung nach China. Boeing 787 Dreamliner darf wieder fliegen. EBACE 2013. Gulfstream lieferte mehr Jets aus. Australien kauft EA-18G Growler. Thailand übernimmt weitere Saab Gripen.

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