Erstellt am: 12.09.2012, Autor: bgro

Emirates möchte nach Berlin fliegen

Boeing 777

Die in Dubai beheimatete Luftverkehrsgesellschaft Emirates hat anlässlich der Präsentation eines Airbus A380 auf der ILA ihren Wunsch bekräftigt, so schnell wie möglich auch Berlin anzusteuern.

Da das bisherige Luftverkehrsabkommen zwischen den beiden Staaten nur die Nutzung von vier deutschen Flughäfen vorsieht, müsste die Airline derzeit eines ihrer bestehenden Ziele Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München aufgeben. Emirates fordert stattdessen zusätzliche Verkehrsrechte nach Berlin und Stuttgart.

„Die wirtschaftlichen Argumente für eine Aufnahme des Flugverkehrs in die deutsche Hauptstadt waren noch nie stärker“, sagte Thierry Antinori, Vice President Passenger Sales Worldwide. „Wir bitten die Bundesregierung, unseren Wunsch eingehend zu prüfen“, so Antinori. „Mit dem A380 betreiben wir ein Flugzeug, das in Deutschland teilweise montiert und weltweit als Botschafter europäischer Ingenieurleistung der Spitzenklasse eingesetzt wird. Gleichzeitig sind wir sehr stolz darauf, mit den von uns getätigten Investitionen in Höhe mehrerer Milliarden US-Dollar für bereits ausgelieferte und bestellte Airbus-Flugzeuge zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei Airbus und in der gesamtdeutschen Wirtschaft beizutragen.“

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Saab produziert weitere Querrudersätze für A320 Familie. A400M mit provisorischer Musterzulassung. F-35 wird teurer. A380 Antrieb wird sparsamer. Briten kaufen nun doch F-35B.

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