Erstellt am: 04.03.2014, Autor: rk

Dritter CSeries Prototyp abgehoben

CSeries FTV3 first flight

Am 3. März 2014 startetet der dritte CSeries Prototyp FTV3 (Flight Test Vehicle 3) im kanadischen Mirabel zu seinem erfolgreichen Jungfernflug.

Mit dem Jungfernflug des dritten Prototyps geht es beim Flugtestprogramm des neuen Jets von Bombardier einen weiteren Schritt vorwärts. Der Erstflug von FTV3 dauerte 3 Stunden und 42 Minuten. Die Maschine erreichte bei seinem ersten Testflug eine Flughöhe von 21.000 Fuß (6.401 m) und eine Geschwindigkeit von 245 Knoten (454 km/h). Am Steuer des Jets sassen die Testpiloten William Colquhoun und Robert Reichert, sie wurde durch die beiden Flugtestingenieure Constantin Stan und Mark King unterstützt.
 
Der erste Prototyp FTV1 absolvierte seinen Jungfernflug am 16. September 2013, FTV2 flog am 3. Januar 2014 zum ersten Mal. Für das Testflugprogramm rechnet Bombardier mit rund 2.400 Flugstunden, die bis Mitte 2015 absolviert werden sollen. Bombardier wird im Endstadium des Flugtestprogramms fünf Maschinen eingebunden haben. Die erste Kundenmaschine soll im dritten Quartal 2015 an Malmö Aviation ausgeliefert werden.
 
Die Flugzeuge im CSeries Flugtestprogramm
 
FTV1 wird für das ermitteln der Fluglimitationen bis hin zu den kritischen Flattertests herbeigezogen.
 
FTV2 soll für das Austesten der Avionik, der Fly-by-Wire Flugsteuerung und der Navigationsgeräte verwendet werden.
 
FTV3 wird die Flugleistungsdaten erfliegen und verifizieren.
 
FTV4 wird FTV2 in seiner Arbeit bei der Systemerprobung unterstützen.
 
FTV5 wird die Kabinentests und ETOPS Flüge absolvieren. Die ersten Maschinen sollen auf ETOPS 120 zugelassen werden, nach weiteren sechs Monaten strebt Bombardier für ihre CSeries ein ETOPS Zulassung für 180 Minuten an.
 
Der erste Jet aus der Endfertigung war die CAS Statikzelle (Complete Aircraft Static), eine weitere Maschine wird als Bruchzelle verwendet.
 
FTV6 und FTV7 sind bereits die größeren CS300 Jets welche später in die Flugerprobung gehen werden.

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