Erstellt am: 03.01.2019, Autor: ps

Dritter C919 abgehoben

Comac C919 B-001D

Comac C919 B-001D dritter Prototyp (Foto: Comac)

Am Freitag, den 28. Dezember 2018, absolvierte der dritte C919 Prototyp bei COMAC in Schanghai seinen Jungfernflug, der Flug dauerte gut eineinhalb Stunden.

Der dritte C919 Prototyp startetet am Freitag um 11:07 Uhr auf dem Pudong International Airport zu seinem erfolgreichen ersten Testflug. Das dritte Testflugzeug führt die Baunummer 103 und ist in China auf die Kennung B-001D immatrikuliert. Der erste Flug dauerte eine Stunde und achtunddreissig Minuten, dabei konnten laut Comac insgesamt 31 Testpunkte abgehakt werden.

Der dritte Prototyp wird die beiden ersten Flugzeuge bei weiteren Flattertests unterstützen, nach dem Abschluss dieser wichtigen Versuchsreihe können die Prototypen dann die Flugbetriebsgrenzen weiter ausfliegen. Comac baut für das Flugtestprogramm noch drei weitere C919, diese sollen bis Ende 2019 fertiggestellt sein.

C919 Konkurrenz für Boeing und Airbus

Die C919 ist das erste chinesische Verkehrsflugzeug in dieser Größenklasse und bietet Platz für 158 Passagiere und soll bis zu 4.075 Kilometer weit fliegen können. In einer Spezialausführung beträgt die Reichweite sogar 5.555 Kilometer. COMAC hat laut eigenen Angaben bereits 785 Bestellungen von 27 Kunden für den neuen Jet erhalten, dabei sind jedoch auch alle Kaufabsichtserklärungen mit eingerechnet. Die Zulassung ist für 2020-21 geplant.

China rechnet mit guten Absatzchancen

COMAC rechnet für den C919 Airliner mit guten Absatzchancen. Ab 2020 soll die Produktionsrate von 40 bis 50 Flugzeugen im Jahr auf 150 Maschinen im Jahr hochgefahren werden. Ab 2035 möchte COMAC einen Drittel der Single Aisle Jets in China aus heimischer Produktion stellen. Im Weltmarkt visiert man einen Fünftel des Absatzes an und würde damit zu den beiden ganz großen Airbus und Boeing aufschließen.

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