Erstellt am: 19.09.2017, Autor: ps

Dornier Museum begrüßt die „Landshut“

Boeing 737-200 Landshut

Boeing 737-200 Landshut, 1975 in Frankfurt (Foto: Ken Fielding)

Der Rumpf der Lufthansa-Maschine, die 1977 von Terroristen entführt und in Mogadischu von der GSG 9 befreit wurde, wird mit einer Antonow AN 124 eingeflogen.

Das größte Frachtflugzeug der Welt startet am Freitag von Fortaleza (Brasilien) aus. Dort ist die Landshut, eine Boeing 737, von Experten der Lufthansa zerlegt und verladen worden. Auf den Kapverdischen Inseln macht die Antonow AN 124 einen Zwischenstopp. Hier tankt die Maschine auf – und zwar mit einer möglichst geringen Menge Treibstoff, um am Lande-Flughafen Friedrichshafen nicht zu schwer zu sein. Das Frachtflugzeug braucht ohnehin eine Sondergenehmigung der Flugsicherheit, um in Friedrichshafen überhaupt landen zu dürfen. Der Anflug erfolgt über Meckenbeuren in Richtung Bodensee.

Die beiden Flügel der Landshut liefert dann gegen 13 Uhr ein weiteres Großflugzeug an – eine Iljushin 76. Alle Landshut-Teile werden bis zum Beginn der Restaurierung am Friedrichshafener Flughafen neben dem Dornier Museum in einer Halle gelagert.

Das Dornier Museum, hier wird die Landshut in Zukunft dauerhaft ausgestellt, begrüßt die Landshut mit einem Bürgerfest. Fürmit einem großen Bürgerfest Museumsdirektor David Dornier ist der 23. September 2017 ein Freudentag: „Das höchst engagierte Team des Dornier Museum hat viel Kraft und Zeit investiert, um die Landshut nach Hause zu holen. Dass es jetzt gelungen ist, macht uns stolz.“

Das Dornier Museum öffnet am Samstag ab 8 Uhr seine Türen. Einen festen Eintrittspreis wird es an diesem Tag nicht geben. Unter dem Motto „zahle was du willst“ darf jeder Besucher selbst entscheiden, wieviel er bezahlt und damit das Landshut-Projekt unterstützt.

Die Besucher erwartet nach dem Landespektakel der Antonow AN 124 bis in den Nachmittag hinein ein buntes und informatives Programm. Für eine umfassende Information ist gesorgt, eine Video-Übertragung wird die Öffnung der Antonow AN 124 für alle erlebbar machen, in Kurztalks wird an die Ereignisse aus dem Jahr 1977 erinnert, Experten werden Details der Demontage und des Transports erläutern. Außerdem ist für musikalische Unterhaltung und eine gastronomische Versorgung der Besucher gesorgt.

Wer das Landshut Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das hierfür eingerichtete Spendenkonto:

Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt, Stichwort: Landshut, Commerzbank Konstanz, IBAN: DE87 6904 0045 0276 6780 00, BIC: COBADEFFXXX

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