Erstellt am: 17.06.2016, Autor: js

CSeries Bombardier CS100 ist zugelassen

Air Baltic Bombardier CS100

Air Baltic Bombardier CS100 (Foto: Air Baltic)

Am 15. Juni 2016 hat Bombardier die US-amerikanische FAA und europäische EASA Zulassung ihres CS100 Verkehrsflugzeuges bekanntgegeben.

Die beiden Luftfahrtbehörden haben dem CS100 die Musterberechtigung erteilt, diese ebnet nun die Auslieferungen des ersten Kundenflugzeuges an die Lufthansa Tochter Swiss International Air Lines. Die erste CS100 soll laut Bombardier Ende Juni an die Swiss ausgeliefert werden. Das Flugtestprogramm umfasste mehr als 3.000. Flugstunden. Der neue Jet hat bereits im Dezember 2015 die Lufttüchtigkeit von der kanadischen Luftfahrtbehörde zugesprochen erhalten.

Für die grössere CS300 erwartet Bombardier die Zulassung anfangs Juli, die erste Kundenmaschine geht dann an Air Baltic.

Die Flugzeuge im CSeries Flugtestprogramm

FTV1 wird für das ermitteln der Fluglimitationen bis hin zu den kritischen Flattertests herbeigezogen.

FTV2 soll für das Austesten der Avionik, der Fly-by-Wire Flugsteuerung und der Navigationsgeräte verwendet werden.

FTV3 wird die Flugleistungsdaten erfliegen und verifizieren.

FTV4 wird FTV2 in seiner Arbeit bei der Systemerprobung unterstützen.

FTV5 wird die Kabinentests und ETOPS Flüge absolvieren. Die ersten Maschinen sollen auf ETOPS 120 zugelassen werden, nach weiteren sechs Monaten strebt Bombardier für ihre CSeries ein ETOPS Zulassung für 180 Minuten an.

Der erste Jet aus der Endfertigung war die CAS Statikzelle (Complete Aircraft Static), eine weitere Maschine wird als Bruchzelle verwendet.

FTV7 und FTV8 sind die größeren CS300 Jets, welche im Februar 2015 mit dem Jungfernflug von FTV7 die Flugerprobung aufgenommen haben.

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