Erstellt am: 28.02.2015, Autor: ps

CS300 absolvierte Jungfernflug

CS300 first flight

CS300 first flight (Foto: Bombardier)

Gestern Freitag, den 27. Februar 2015, startetet der CS300 auf dem Bombardier Werksflugplatz in Mirabel zu seinem erfolgreichen Jungfernflug.

Am Steuer des CS300 Prototypen Fligth Test Vehicle 7 (FTV7) saßen die beiden Testpiloten Andris (Andy) Litavniks und Christophe Marchand. Begleitet wurden sie von den Flugtestingenieuren Anthony Dunne und Mark Metivet. Der Flug dauerte vier Stunden und 58 Minuten, dabei erreichte der grösste Jet aus der CSeries eine Höhe von 41.000 Fuß (12.500 Meter) und eine Geschwindigkeit von 255 Knoten (470 km/h). Laut Aussagen von Bombardier verlief der erste Testflug des CS300 zur vollsten Zufriedenheit der Unternehmung.

Inzwischen haben die fünf im Testflugprogramm stehenden CS100 Flugzeuge mehr als 1.000 Flugstunden erfolgreich hinter sich gebracht.

Die Flugzeuge im CSeries Flugtestprogramm

FTV1 wird für das ermitteln der Fluglimitationen bis hin zu den kritischen Flattertests herbeigezogen.

FTV2 soll für das Austesten der Avionik, der Fly-by-Wire Flugsteuerung und der Navigationsgeräte verwendet werden.

FTV3 wird die Flugleistungsdaten erfliegen und verifizieren.

FTV4 wird FTV2 in seiner Arbeit bei der Systemerprobung unterstützen.

FTV5 wird die Kabinentests und ETOPS Flüge absolvieren. Die ersten Maschinen sollen auf ETOPS 120 zugelassen werden, nach weiteren sechs Monaten strebt Bombardier für ihre CSeries ein ETOPS Zulassung für 180 Minuten an.

Der erste Jet aus der Endfertigung war die CAS Statikzelle (Complete Aircraft Static), eine weitere Maschine wird als Bruchzelle verwendet.

FTV7 und FTV8 sind bereits die größeren CS300 Jets, welche nun mit dem Jungfernflug von FTV7 die Flugerprobung aufgenommen haben.

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