Erstellt am: 27.03.2014, Autor: rk

BARIG verurteilt Streik

Streik

Airline Verband BARIG verurteilt die Streiks von Verdi an 7 deutschen Flughäfen. Leidtragende sind schlussendlich unbeteiligte Passagiere, Fluggesellschaften und Wirtschaftsunternehmen. Der Internationale Luftverkehr sollte nicht willkürliches Opfer von Tarifkonflikten werden.

Der Airline-Verband BARIG e.V. (Board of Airline Representatives in Germany), die gemeinsame Interessenvertretung von rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften in Deutschland, verurteilt die für heute Donnerstag von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks an sieben deutschen Verkehrsflughäfen auf das Schärfste. BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe: „Es kann nicht sein, dass schon wieder ein Tarifkonflikt derart massiv auf dem Rücken der Fluggäste ausgetragen wird. Erst im vergangenen Monat haben Arbeitskampfmaßnahmen am Frankfurter Flughafen den internationalen Flugverkehr erheblich eingeschränkt. Die nun angekündigten Streiks und die zu erwartenden Folgen an den Airports Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Hannover sind unverhältnismäßig und völlig unangemessen.“
 
Es ist bereits absehbar, dass am Donnerstag hunderte Flüge in Deutschland ausfallen. Trotzdem die Airlines alles daran setzen, die Auswirkungen für ihre Fluggäste so gering wie möglich zu halten, werden vermutlich leider zigtausende Menschen gar nicht oder nur umständlich und verspätet an ihre Reiseziele gelangen. Viele Passagiere werden Geschäftstermine verpassen, Freunde, Verwandte und ihre Familien nicht erreichen oder einen lang geplanten Urlaub nicht antreten können. Der Transport wichtiger Frachtgüter wird ebenfalls stark behindert, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Logistikketten der Wirtschaft.
 
Michael Hoppe: „Wir haben kein Verständnis für diese unbesonnenen Streikmaßnahmen. Sie zielen auf eine größtmögliche Außenwahrnehmung und treffen ausschließlich unbeteiligte Dritte – Passagiere, Fluggesellschaften und Wirtschaftsunternehmen, die auf einen reibungslosen, gut funktionierenden Luftverkehr angewiesen sind. Wir fordern die Gewerkschaft Verdi daher auf, Tarifauseinandersetzungen endlich wieder verantwortungsvoll, konstruktiv und lösungsorientiert am Verhandlungstisch zu führen und nicht an den Flughäfen. Zugleich appellieren wir an die Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, die verhindern, dass der Luftverkehr zum willkürlichen Opfer von Tarifkonflikten wird. Der Staat muss sicherstellen, dass zentrale Infrastruktureinrichtungen funktionsfähig bleiben.“
 
BARIG

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