Erstellt am: 08.02.2008, Autor: rk

Airlines gegen Nachflugverbot in Frankfurt

Mehrere Fluggesellschaften und Konzerne wehren sich gegen die geplanten Nachtflugeinschränkungen am Frankfurter Flughafen. Doch auch von den umliegenden Kommunen werden Klagen eingereicht.

Der Tourismuskonzern Tui und seine Flugtochter Tuifly, Condor, die Deutsche Post, Lufthansa: sie alle wollen gegen die Ausweitung des Nachflugverbots klagen. Gleichzeitig mit den Plänen für den Bau einer neuen Landebahn war im Dezember auch festgelegt worden, dass zwischen 23.00 und 5.00 Uhr nur noch 17 Flugbewegungen stattfinden dürfen. Allein die Lufthansa beansprucht für sich 41 Flüge pro Nacht als wirtschaftlich notwendig. Der Lufthansakonzern hat heute Morgen Klage eingereicht und wird die genaue Begründung bis spätestens am 25. März nachreichen.
 
 
Gegenstimmen sind vor allem aus den umliegenden Gemeinden zu hören, welche ein absolutes Nachtflugverbot fordern. Der Flughafenbetreiber Fraport hingegen will nun doch nicht gegen den Planfeststellungsbeschluss vorgehen. Klagen können noch bis heute um 24.00 Uhr beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht werden. Mit dem Bau einer vierten Piste und eines zusätzlichen Terminals soll die Kapazität des Flughafens um 50% erhöht werden.

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