Erstellt am: 01.07.2009, Autor: rk

Airbus A310-300 Absturz Yemenia, update

CR Yemenia, Airbus A310-300

Der Airbus A310-300 von Yemenia  ist in der Nacht von Montag auf Dienstag im Landeanflug auf die Komoren Inseln abgestürzt, überlebt hat wohl nur eine Person.

Über die Unfallursache ist noch nichts bekannt geworden, einige Medienunternehmen schreiben bereits ziemlich respektlos, dass Yemenia mit Schrottflugzeugen unterwegs sei. Bei dem Airbus A310-300 handelt es sich um ein sehr zuverlässiges Verkehrsflugzeug mit zwei Triebwerken aus dem Hause Airbus. Die Unglücksmaschine wurde 1990 gefertigt und stand bei Yemenia seit 1999 im Einsatz. Das Flugzeug für Mittel- und Langstreckenflüge hatte nach Angaben des Herstellers Airbus rund 52.000 Flugstunden auf dem Buckel und absolvierte bereits rund 17.300 Landungen. Für ein Verkehrsflugzeug dieser Grösse ist dies nicht sehr viel, solche Maschinen können bis zu vierzig Jahre sicher im Einsatz stehen, in solchen Fällen wird selbstverständlich eine gründliche Wartung vorausgesetzt und dies sollte mit den heutigen Sicherheitsbestimmungen auch garantiert sein. Die Unglücksmaschine befand sich bei moderatem Wetter im Anflug auf den Flughafen auf der Hauptinsel der Komoren, der Wind wurde mit 25 Knoten angegeben, der böig bis auf 35 Konten auffrischte, die Sicht war grösser als 10 Kilometer und die Hauptwolkenuntergrenze lag bei 2.000 Fuss. Diese Wettersituation kann in der Verkehrsfliegerei als absolut problemlos eingestuft werden. Momentan wird davon ausgegangen, dass nur eine Person den Unfall überlebt hat, ein Kind konnte lebend aus dem indischen Ozean gefischt werden.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Dreamliner kommt später. Lufthansa sieht Ende der Krise. Wie kann eine Fluggesellschaft stürmische Wirtschaftszeiten überfliegen?

 

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