Erstellt am: 21.04.2009, Autor: psen

Air France in engerer Auswahl um Czech Airlines

Czech Airlines

Die tschechischen Behörden haben Air France-KLM als mögliche Käuferin der CSA Czech Airlines akzeptiert und gleichzeitig die russische Aeroflot abgewiesen.
Ein Konsortium der tschechischen Firmen Unimex und Travel Service kamen ebenfalls eine Runde weiter, während die Firma Odien es nicht schaffte. Finanzminister Miroslav Kalousek sagte, das Kabinett habe zur Entscheidungsfindung die formellen, internationalen und sicherheitsrelevanten Qualifikationen der Bieter geprüft. Zu der Absage an Aeroflot wollten weder er noch der Premierminister Mirek Topolanek Stellung nehmen. Prag scheint allgemein vorsichtig zu sein, wenn es um den russischen Einfluss auf die tschechische Industrie geht. Aeroflot reagierte leicht gereizt auf die Entscheidung der Regierung. Es sei alarmierend, dass man von tschechischer Seite Bedenken im Bezug auf die nationale Sicherheit geäussert habe. Diese Bemerkungen seien politischer und künstlicher Natur. Die Regierung will 91,5 Prozent der Czech Airlines verkaufen. Analisten erwarten, dass die relativ kleine Airline für rund US$ 240 Millionen an eine neue Besitzerin übergehen wird. Air France besass 1990 bereits einen 40 Prozent Anteil an CSA, verkaufte ihn jedoch 1992 der tschechischen Regierung.

FliegerWeb Wochenschau mit folgenden Themen: Passagierzahlen bei den grossen Airlines in Europa weiterhin rückläufig. Testprogramm F-35 Lightning II.

 

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