Erstellt am: 16.12.2017, Autor: rk

A3M Rückblick zu den tropischen Stürmen

A3M Sturm

A3M Sturm (Foto: A3M)

Nach Harvey kam Irma, nach Irma kamen Maria und Orphelia: Die atlantische Hurrikan-Saison begann am 1. Juni und endete Ende November 2017 und hat in dieser Zeit verheerende Spuren hinterlassen.

Einige Teile der Karibik sind heute noch kaum bewohnbar, viele Menschen sind ums Leben gekommen und die touristische Infrastruktur, ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, ist mancherorts eingebrochen. Insgesamt bildeten sich 16 tropische Stürme, davon haben sich zehn zu einem Hurrikan entwickelt. Sechs Hurrikans haben dabei die Kategorien drei bis fünf der Hurrikan-Skala erreicht. Dabei zeigten sich die Hurrikane Irma und Maria als die schlimmsten Hurrikans der Geschichte. Das auf Krisenmonitoring spezialisierte Unternehmen A3M aus Tübingen hat die schweren Hurrikane der letzten Monate zum Anlass genommen, die Unwetter-Ereignisse zu analysieren.

Bereits im August bildete sich Hurrikan Harvey an den Kapverdischen Inseln und erreichte nach Überquerung der mexikanischen Halbinsel Yucatán die texanische Küste. Die US-Bundesstaaten Texas und Louisiana wurden am stärksten von dem Hurrikan getroffen. Mindestens 80 Menschen sind hierbei gestorben. Der Hurrikan hat zeitweise die Kategorie vier erreicht.

Mit Kategorie fünf erreichte einen Monat später Irma das Festland. Betroffen waren hier vor allem die karibischen Inseln Barbuda, Saint Martin, die Britischen Jungferninseln, Turks- und Caicosinseln, Kuba, Puerto Rico und die Florida Keys. Mindestens 130 Menschen fielen dem Hurrikan zum Opfer, der als längster Hurrikan der Kategorie fünf gilt. Noch heute sind einige Regionen nicht bewohnbar.

Direkt nach Irma folgte Mitte September der Hurrikan Maria, von dem besonders Teile der Kleinen Antillen wie Martinique, Dominica und Guadeloupe, die Jungferninseln und Puerto Rico betroffen waren. Der Hurrikan ist ebenfalls mit der Kategorie fünf auf Land gestoßen und hat mindestens 60 Todesopfer gefordert. Im Oktober dieses Jahres hat der Ex-Hurrikan Orphelia Irland erreicht und forderte drei Todesopfer und ließ über 10.000 Menschen zeitweise ohne Strom. Die Hurrikane Lee (Kategorie drei), der Richtung Europa wanderte, und Jose (Kategorie vier) in der Karibik hatten sich abgeschwächt, bevor sie Festland erreichten.

Wie entstehen Hurrikans?

Im Atlantik heißen sie Hurrikane, im Pazifik Taifune, im nördlichen Indischen Ozean Zyklone. Diese tropischen Wirbelstürme haben ihren Ursprung im Ozean: Der tropische Sturm ist ein Zusammenspiel einer erhöhten Meeresoberflächentemperatur von mindestens 26 Grad Celsius, einer großen zusammenhängenden Meeresoberfläche und der sogenannten Corioliskraft, die die heiße und feuchte Luft „dreht“ und so einen Wirbel entstehen lässt. Die Hurrikane werden, je nach Intensität, in fünf Kategorien nach der Saffir-Simpson-Skala eingeteilt. Hurrikans ab Stufe drei können bereits schwere Schäden anrichten. Kategorie fünf ist mit einer Windgeschwindigkeit ab 250 Stundenkilometern die höchste Stufe, deren Auswirkungen meist fatal sind.

Über das Unternehmen A3M

Mit Sitz in der Universitätsstadt Tübingen sowie Hamburg entwickelt und betreibt die A3M GmbH Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme für ein professionelles und effektives Krisenmanagement. Zu den Nutzern des webbasierten Global Monitoring-Tools zählen zum einen die großen Reise-Anbieter Deutschlands, zum anderen eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), aber auch große Firmen sowie Konzerne. Ein erfahrenes Team von Experten bei A3M beobachtet laufend die weltweite Nachrichtenlage und bereitet diese individuell für die Nutzer auf. Dadurch erhalten Reiseanbieter je nach Auftrag ausschließlich Informationen, die für deren spezifische Kunden relevant sind, da sich diese gerade oder in Kürze in entsprechenden Ländern und Regionen aufhalten. KMUs, große Unternehmen und Konzerne nutzen die Informationen, um die maximale Sicherheit für ihre Mitarbeiter auf Reisen zu gewährleisten. Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer Gefahr werden können. Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Im Juli 2017 hat A3M eine App auf den Markt gebracht, mit der sich Reisende laufend über die weltweite Sicherheitslage über ihr Smartphone informieren können. Anhand von GPS-Daten ermittelt die Applikation, die für iOS- und Android-Geräte erhältlich ist, den Standort des Nutzers und kann somit entsprechende Warnungen an ihn senden. Dazu gehören Updates zu möglichen Nuturereignissen wie Erdbeben oder Unwettern, aber auch Alerts zu Gefahren politscher Art wie etwa drohende Großdemonstrationen oder Streiks.

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