Autor: rk

Ka-4

Rudolf Kaiser: Ka-4
Alle bisherigen Flugzeuge, die Rudolf Kaiser gebaut hatte, haben einen Beinamen. Die Ka-2b wurde zum Beispiel als Rhönschwalbe bezeichnet, die Ka-6 als Rhönsegler und die Ka-7 als Rhönadler. Diese Namen sind jedoch den Meisten Segelfliegern nicht bekannt. Die Flugzeuge sind nur unter der Typenbezeichnung bekannt. Bei der Ka-4 jedoch hat sich der Name Rhönlerche durchgesetzt. Sie hat sich in vielen Vereinen und Flugschulen als Anfänger-Schulflugzeug durchgesetzt. Seine gutmütigen Flug- eigenschaften werden diesem Flugzeug hoch angerechnet, Leistungssegelflug ist mit diesem Flugzeug jedoch etwas mühsam, weswegen sie auch liebevoll als Rhönstein bezeichnet wird. Die Ka-4 ist in der Hochdeckerbauweise gebaut und besitzt eine Spannweite von 13 Metern. Das Profil ist dasselbe wie bei der Ka-2. Der Mittelteil des Flügels hat eine leichte V-Form. Die Haube des Doppelsitzers ist einteilig und wird nach oben aufgeklappt. Rad und Kufe sind gefedert, um den Komfort etwas zu erhöhen. Der Rumpf ist eine Stahlrohrkonstruktion. Die einteiligen Störklappen werden nach oben ausgefahren. Seit 1955 sind 358 Exemplare gebaut worden. Heute fliegen noch 25 Stück in Deutschland.
Rudolf Kaiser: Ka-4
Bild: Stahlkocher
Technische Daten: Rudolf Kaiser: Ka-4 Rhönlerche
Hersteller: Schleicher und weitere
Verwendung: Doppelsitziges Schul- und Anfängerflugzeug
Anzahl Sitzplätze: 2
Erstflug: Frühjahr 1954
Spannweite: 13,00 m
Länge: 7,30 m
Flügelfläche: 16,34 m²
Flächenbelastung: 24,48 kg/m²
Flügelprofil: Gö 549 modifiziert
Streckung: 10,34
Rüstgewicht: 190 kg
Maximales Fluggewicht: 400 kg
Geringstes Sinken: 0,95 m/s bei 60 km/h
Bestes Gleiten: 19 bei 65 km/h
Bauweise: Holz/Stahlrohr

Kommentare

Anzeige
FliegerWeb on Facebook:
empfohlen
 
 

Back to Top