Autor: rk

ASW-22

ASW-22
Die ASW-22 wurde als Nachfolgemodell für die ASW-17 in der Offenen-Klasse gebaut. Der Erstflug fand am 8. Juli 1981 statt. Anfangs wurde die ASW-22 mit 22 und 24 m Spannweite gebaut. Die Weiterentwicklung zur ASW-22B hatte dann aber eine Spannweite von 25 m. Das Profil vom Typ HQ17 ist auf 14,3 % aufgedickt und geht im Aussenflügel in ein FX60-126 über. Gegenüber der ASW-17 ist der Rumpf bei der ASW-22 um 55 cm verlängert worden und misst nun 8,10 m. Das charakteristische an der ASW-22 ist das Zwillingsfahrwerk. Es bedeutet, dass das Hauptfahrwerk aus zwei 5-Zoll-Rädern besteht. In der Zwischenzeit wurde der Doppelsitzer ASH-25 fertig gestellt, weswegen nun die ASW-22 einen vierteiligen Flügel mit 25 m Spannweite bekam. Sie wurde dann ASW-22B genannt. Bei der Weltmeisterschaft 1987 in Australien, gelang Ingo Renner der vierte Weltmeistertitel mit der Werks-ASW-22B. Er war damit der erste Segelflugpilot mit vier Weltmeistertiteln. Vizeweltmeister wurde der Franzose Marc Schroeder, auch mit einer ASW-22B. Die ASW-22 erwies sich damit als ernst zu nehmende Konkurrenz für den von Schempp-Hirth hergestellten Nimbus-3. Die Produktion der ASW-22 wurde kürzlich zugunsten der ASH-30Mi eingestellt.
ASW-22
Archiv: Johannes Klaiber
Technische Daten: ASW-22B
Hersteller: Alexander Schleicher
Verwendung: Hochleistungssegelflugzeug Offene Klasse
Serienbau: ab 1981
Hergestellt insgesamt: 86
Anzahl Sitzplätze: 1
Erstflug: 8. Juli 1981
Versionen: ASW-22 (mit 22 oder 24 m Spannweite, die erste ASW-22), ASW-22B (25 m Spannweite), ASW-22BL (variable Spannweite: 25 oder 26,58 m), ASW-22BLE (Version mit Motor (37 kW / 50 PS) als Eigenstartversion
Spannweite: 25,00 m
Länge: 8,10 m
Flügelfläche: 16,31 m²
Flächenbelastung: 32 kg/m² bis 45,9 kg/m²
Flügelprofil: HQ17, DU84-132 V3
Streckung: 38,32
Leitwerk: gedämpftes T-Leitwerk
Rüstgewicht: 450 kg
Leermasse mit Mindestausrüstung: 455 kg
Maximale Abflugmasse: 750 kg
Wasserballast: 240 kg
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Mindestgeschwindigkeit: 69 km/h
Geringstes Sinken: 0,41 m/s bei 80 km/h
Bestes Gleiten: etwa 60 bei 115 km/h
Bauweise: Faser verstärkte Kunststoffe

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