Autor: ek

Gloster Gladiator I

Gloster Gladiator I
 
Der Gloster Gladiator war der letzte Doppeldeckerjäger der Royal Airforce. Die Entwicklung ging aus dem Vorgänger Gloster Gauntlet hervor und die Maschine absolvierte am 12. September 1934 ihren Erstflug. Die neuen Maschinen wurden 1936 bei der RAF eingeführt. Der Doppeldecker mit festem Fahrwerk war mit einem 840 PS starken Mercury IX Sternmotor ausgerüstet. Die Bewaffnung bestand aus je zwei Maschinengewehren im Rumpf und in der unteren Tragfläche. Dieser Jagdeinsitzer war für diese Zeit zu alt um Asse zu machen und wurde bereits kurz nach Kriegsbeginn durch moderne Jagdeindecker vom Typ Hawker Hurricane und Supermarine Spitfire ersetzt. Der Gladiator fand noch auf den Nebenkriegsschauplätzen über Nordafrika und Griechenland Verwendung. Bis im April 1940 wurden 747 Einheiten produziert, von denen rund 500 an die Royal Air Force ausgeliefert wurden.
 
 
 
 
 
Technische Daten Gloster Gladiator I
 
Einsitziges Jagdflugzeug
 

Land: Großbritannien

Verwendung: Einsitziges Jagdflugzeug
Triebwerk: Mercury IX Sternmotor
Startleistung:  840 PS
Besatzung: 1 Mann
Erstflug: 12. September 1934

Stückzahl: 747

Abmessungen:

Spannweite: 9,83 m

Länge: 8,36 m

größte Höhe: 3,15 m

Flügelfläche: 30,0 m²

 

Massen:

Leermasse: 1.565 kg

Startmasse maximal: 2.155 kg

Tankinhalt: 1.078 Liter

Schmierstoff: 72 Liter

Flächenbelastung: 172,1 kg/m²

Leistungsbelastung: 4,44 kg/PS  (6,04 kg/kW)

Leistungen:

Höchstgeschwindigkeit: 407 km/h

Überführungsgeschwindigkeit: 336 km/h

Steiggeschwindigkeit: 11,7 m/s

Steigzeit auf 10.000 m: 4,75 Minuten

Gipfelhöhe: 9.997 m

Überziehgeschwindigkeit: 85 km/h

Reichweite normal: 689 km

Flugdauer: 2 Stunden 

Bewaffnung: Zwei 0,303 Inch Vickers Maschinengewehre, zwei 0,303 Inch Vickers Maschinengewehre im unteren Flügel.
 

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