Autor: ek

Bücker Bü 131 A Jungmann

Bücker Bü 131 A Jungmann
Die Firma Bücker wurde 1933 in Berlin Rangsdorf gegründet, um Schulflugzeuge zu entwickeln und zu bauen. Das erste Modell, die Bücker Bü 131 Jungmann, stammte aus der Feder des schwedischen Chefkonstrukteurs Anders Andersson. Motorisiert mit einem 80 PS starken Hirth Reihenmotor startete der Prototyp D-3150 am 27. April 1934 zum Jungfernflug. Die gutmütigen Flugeigenschaften des neuen Doppeldeckers sorgten bei der jungen Flugzeugfabrik für grosse Aufträge aus Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern. 1037 Maschinen wurden in Lizenz als Ki-86A für die japanischen Streitkräfte gefertigt. Vorausgegangen waren grössere Stückzahlen für die japanischen Marineflieger. Die deutsche Luftwaffe benutzte die Bücker Jungmann während des ganzen Weltkrieges als Schul und Verbindungsflugzeug, ersetzte sie im Verlaufe des Krieges jedoch nach und nach durch den verbesserten Eindecker Bücker Bü 181 Bestmann. In der Schweiz wurden 75 Bücker Jungmann in Lizenz gefertigt und von 1936 bis 1971 als Standardschulflugzeuge bei der Flugwaffe eingesetzt. 1972 gingen die meisten militärischen Jungmann in private Hände über.
Bücker Bü 131 Jungmann
Bild: Colin Boardman
Technische Daten: Bücker Bü 131B Jungmann
Hersteller: Bücker-Flugzeugbau GmbH, Berlin Rangsdorf.
Verwendung: zweisitziges Schulflugzeug.
Besatzung: 2 Piloten
Antrieb: ein Reihenmotor Hirth HM 504A-2
Leistung: 77 kW (105PS)
27. April 1934
Spannweite: 7,4 m
Länge: 6,62 m
Höhe: 2,25 m
Flügelfläche: 13,5 m²
Leergewicht: 390 kg
Maximales Startgewicht: 680 kg
Flächenbelastung: 50 kg/m²
Maximale Geschwindigkeit auf Seehöhe: 183 km/h
Reisegeschwindigkeit: 170 km/h
Dienstgipfelhöhe: 3000 m
Anfangssteiggeschwindigkeit: 3,2 m/s
Reichweite: 650 km
Flugdauer: 3,8 h
Keine Bewaffnung

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