Autor: rk

Dassault Mirage 4000

Dassault-Breguet Super Mirage 4000
In der Hoffnung in den Absatzmarkt für die besten Luftüberlegenheitsjäger vorzudringen entwickelte Dassault in Eigenregie ab 1976 die Mirage 4000. Mit zwei 95,1 kN starken Triebwerken ausgerüstet wies das neue Jagdflugzeug der Superlative ein besseres Schub-/Gewichtsverhältnis als 1:1 aus. Wie die F 15 war die neue Mirage in der Lage während eines vertikalen Steigfluges zu beschleunigen. Konstruktionsmässig lehnt sich die Maschine eng an die Mirage 2000, sie ist jedoch grösser und verfügt über Entenflügel und ist aus modernsten Baustoffen aufgebaut. Trotz grösster Marketing Anstrengungen konnte Dassault die Mirage 4000 an keine Luftstreitkraft verkaufen.
Mirage 4000 mit Bewaffnung
Archiv: Robert Kühni
Technische Daten Super Mirage 4000
Hersteller: Avions Marcel Dassault, Frankreich
Verwendung: Luftüberlegenheitsjäger und Mehrzweck-Kampfflugzeug
Besatzung: 1 Pilot
Antrieb: Zwei Mantelstromtriebwerke SNECMA M53-2
Leistung: je 6560 kp Standschub, 9700 kp (95,1 kN) mit Nachbrenner
Erstflug: 9. März 1979
Spannweite: 12,0 m
Länge: 18,7 m
Höhe:
Flügelfläche: 73,0 m²
Leergewicht: 13.000 kg, geschätzt
Normales Startgewicht: 16.100 kg als Jagdflugzeug
Maximales Startgewicht: 22.000 kg geschätzt
Maximale Geschwindigkeit: 2445 km/h, Mach 2,3 in grosser Höhe
Maximale Geschwindigkeit auf Meereshöhe: 1110 km/h
Anfluggeschwindigkeit: 260 km/h
Maximale Steigleistung: 305 m/s
Steigzeit auf 15.000 m: 3 min (mit Beschleunigung auf Mach 2,0)
Dienstgipfelhöhe: 20.000 m
Maximaler Einsatzradius: 2000 km
Bewaffnung: zwei 30 mm Bordkanonen, 8000 kg Aussenlasten.

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