Autor: rk

Beech T-34C Mentor

Beech T-34C Mentor
Beech stieg 1948 mit einer auf der Bonanza zugrunde liegenden Eigenentwicklung auf den Markt für militärische Schulflugzeuge. Die Beech Modell 45 Mentor flog erstmals am 2. Dezember 1948. Nach einem langen Auswahlverfahren entschied sich die USAF 1954 die Beech T-34A Mentor als Trainingsflugzeug für die fliegerische Grundausbildung zu beschaffen. Auch die US Navy entschied sich in ihrem Auswahlverfahren für die Mentor. Zwischen 1948 und 1956 wurden insgesamt 776 Schulflugzeuge der T-34A und T-34B für die amerikanischen Streitkräfte gebaut. Die hervorragenden Flugeigenschaften dieses Grundschultrainers führte im Verlauf der Jahre zum Wunsch einen Nachfolger mit einem leistungsfähigeren Turbinentriebwerks auszurüsten. So folgte die T-34C Turbo Mentor mit einer Propellerturbine von Pratt & Whitney. Die Konstruktionsänderungen beziehen sich bei diesem neben dem Triebwerk vor allem auf aerodynamische Verbesserungen am Flügel und am Leitwerk. Ab Januar 1978 wurden die Flugschüler der US Navy auf der T-34C Mentor trainiert. Beech konnte total 353 T-34C ausliefern. 1990 rollte die letzte T-34C aus den Fabrikhallen von Beech.
Beech T-34C Mentor
Archiv: Robert Kühni
Technische Daten: Beech T-34C Mentor
Hersteller: Beech
Verwendung: Zweiplätziger Militärtrainer für die Anfangsschulung
Antrieb: Eine Propellerturbine UACL PT6A-25
Leistung: von 715 PS auf 400 PS reduziert
Besatzung: 2 Piloten
Erstflug der Beech T-34: 2. Dezember 1948
Spannweite: 10,14 m
Länge: 8,74 m
Höhe: 2,12 m
Leergewicht: 1342 kg
Maximales Startgewicht: 1940 kg
Maximale Geschwindigkeit: 515 km/h
Reisegeschwindigkeit: 397 km/h auf 5300 m
Steiggeschwindigkeit: 6,5 m/s
Dienstgipfelhöhe: 7.600 m
Reichweite: 900 bis 1200 km
G Limiten: +4.5, -2,3 G
Bewaffnung: Für Exportkunden konnte die Beech T-34 bis zu 500 kg Aussenlasten an vier Unterflügelstationen mitführen. Die T-34C der US Navy führen keine Bewaffnung mit.

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