Autor: rk

Vickers Vanguard

Vickers Vanguard
Als Ablösung für die im Markt erfolgreich eingeführte Viscount, entwickelte Vickers die vergrösserte Vanguard, die bis zu 139 Passagiere aufnehmen konnte. Die mit vier Turboprop Triebwerken bestückte Vanguard startete am 20. Januar 1959 zu ihrem Jungfernflug. Trotz seiner Wirtschaftlichkeit konnte sich das propellergetriebene Verkehrsflugzeug nicht gegen die neue Generation von Düsenflugzeugen behaupten. Vickers konnte nur 43 Vanguards verkaufen, zwanzig gingen an BEA und 23 Maschinen bestellte TCA aus Kanada in den Dienst. Mitte der siebziger Jahre waren alle Maschinen aus dem Passagierdienst abgezogen und viele zu geräumigen Frachtmaschinen umgebaut worden. In Kanada wurden diese als Cargoliner und in Grossbritannien als Merchantman bezeichnet. Die Merchantman blieb bei einigen Frachtairlines bis in die neunziger Jahre im Einsatz. Die gegenüber ihren Jet-Konkurrenten leisere Turboprop Vanguard konnte auch für Nachtflüge auf lärmempfindlichere Flughäfen eingesetzt werden.
Vickers Vanguard, Fracht Maschine
Archiv: Robert Kühni
Technische Daten Vickers Vanguard
Hersteller: Vickers, England
Verwendung: Turboprop-Verkehrsflugzeug
Besatzung Cockpit: 3
Besatzung Kabine: 3-6
Passagiere: 139
Antrieb: Vier Rolls Royce Tyne Rty.11 Mk 512
Leistung: je 4135 kW
Erstflug: 20. Januar 1959
Spannweite: 36,14 m
Länge: 37,45 m
Höhe: 10,64 m
Flügelfläche: 141,86 m²
Leergewicht: 37'422 kg
Maximales Startgewicht: 63'977 kg
Reisegeschwindigkeit: 684 km/h auf 6095 m
Anfangssteiggeschwindigkeit: 823 m/min
Dienstgipfelhöhe: 10'886 m
Reichweite mit maximaler Nutzlast: 2945 km
 

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