Autor: rk

Aérospatiale British Aerospace Concorde

British Aerospace Concorde
Die Concorde muss man als technische Meisterleistung der englischen und französischen Luftfahrtindustrie bezeichnen. Das Überschall-Verkehrsflugzeug wurde bei Airfrance und British Airways während mehr als 25 Jahren erfolgreich benutzt. In Paris stürzte am 25. Juli 2000 eine Concorde kurz nach dem Start brennend ab. Die Ursache war ein Blechteil, das vom Fahrwerk einer zuvor gestarteten Maschine stammte. Das Stück brachte einen Pneu zum Platzen, ein Stahlteil durchschlug wie ein Geschoss den Flügel der Concorde und führte in dieser kritischen Phase des Starts zu einem unkontrollierbaren Brand. Dies war das tragische Ende der Karriere der Concorde bei Airfrance. British Airways nahm das Überschall-Verkehrsflugzeug am 24. Oktober 2003 aus dem Verkehr. Die Geschichte der Concorde geht bis in das Jahr 1955 zurück. British Aerospace begann mit ersten Projektstudien für ein Überschallflugzeug für den Linienverkehr. Ein ähnlicher Entwicklungsprozess fand in Frankreich statt. 1962 entschieden sich die Regierungen von Frankreich und England diesen risikoreichen Weg gemeinsam zu beschreiten. Am 2. März 1969 startete die Concorde in Toulouse zu ihrem Jungfernflug und am 1. Oktober 1969 durchbrach die graziöse Maschine die Schallmauer. Das umfangreiche Testprogramm mündete Ende 1975 in der Verkehrszulassung. Von der Concorde gingen je sieben Flugzeuge an Air France und British Airways. Die Optionen über weitere 60 Maschinen durch 14 andere Liniengesellschaften wurden nie eingelöst. Als Flugzeug und als gigantischer Entwicklungsschritt schrieb die Concorde Luftfahrtgeschichte, kommerziell war dieses Prestigeprojekt von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Aérospatiale British Aerospace Concorde
Archiv: Robert Kühni
Technische Daten Aérospatiale British Aerospace Concorde
Hersteller: Aérospatiale, British Aerospace
Land: Frankreich, Grossbritannien
Verwendung: Überschall-Verkehrsflugzeug
Antrieb: Vier Rolls-Royce/SNECMA-Olympus 593-Mk 610
Leistung: je 189,39 kN Schub
Besatzung Cockpit: 3, Kabine: 4-8
Passagiere: 92 bis 144
Erstflug: 2. März 1969

Spannweite:

25,56 m

Länge:

62,20 m

Höhe:

11,4 m

Flügelfläche:

358,2 m²

Leergewicht:

78'700 kg

Maximales Startgewicht:

185'065 kg

Maximales Landegewicht:

111'130 Liter

Treibstoffkapazität:

119'786 kg

Höchstgeschwindigkeit:

Mach 2,2 auf 15'000 m 2336 km/h

Reisegeschwindigkeit:

2179 km/h auf 15'635 m

Anfangssteiggeschwindigkeit:

25 m/s

Dienstgipfelhöhe:

18'290 m

Startstrecke:

3400 m

Landestrecke:

2225 m

Reichweite mit: 112 Passagieren

6'225 km

 

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