Erstellt am: 04.04.2018, Autor: rk

Metroliner beim Start verunfallt

Swearingen SA-227DC Metro 23

Swearingen SA-227DC Metro 23 Línea Aérea Amaszonas (Foto: La Roche Spotters)

Ein Metroliner ist beim Start auf dem Riberalta Airport in Bolivien verunfallt, ernsthaft verletzt wurde dabei niemand.


Das Frachtflugzeug startete am Donnerstagmorgen, den 29. März 2018, auf dem Riberalta Airport zu einem Inlandflug zum Trinidad Airport. An Bord befinden sich neben den beiden Piloten zwölf Passagiere. Während dem Startlauf auf der Piste 14 gerät der Metroliner laut Aussagen der Fluggesellschaft in einen Vogelschwarm, die Piloten brechen den Start ab. Dabei steigen sie voll in die Bremsen und probieren das zweimotorige Turbopropeller Flugzeug auf der Startbahn zu stoppen. Aus noch nicht geklärten Gründen konnte das Passagierflugzeug nicht rechtzeitig abgebremst werden, die Maschine schießt übers Landebahnende hinaus und bleibt in einer Senke, die zu einer Straße hin leicht abfällt, stecken. Alle vierzehn Insassen kamen dabei mit dem Schrecken davon. Ein Passagier zog sich bei dem Startunfall leichte Verletzungen am Bein zu, er musste in einer Klinik medizinisch behandelt werden.

Der Metroliner ist laut lokalen Medienberichten während dem Startlauf in einen Vogelschwarm geraten, das wird der Grund für den Startabbruch gewesen sein. Bilder auf Twitter zeigen tote Vögel auf der Startbahn, diese bestätigen die Aussagen der lokalen Journalisten. Auch die Fluggesellschaft hat informiert, dass die Piloten in einen Vogelschwarm gekommen sind und daher den Start abgebrochen hätten.

Das Flugzeug

Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen zweimotorigen Metroliner. Die korrekte Typenbezeichnung lautet Swearingen SA-227DC Metro 23. Der Metroliner von Línea Aérea Amaszonas bietet Platz für neunzehn Passagiere. Das Unfallflugzeug ist in Bolivien auf die Kennung CP-2459 zugelassen, wurde 1993 gebaut und hat die Baunummer DC-847B.

Das Wetter

Der Riberalta-Capitán Av. Selin Zeitun Lopez Airport stellt keine offiziellen METAR Wetterdaten zur Verfügung. Auf den Bildern sieht das Wetter gut aus, ob es zum Startzeitpunkt Rückenwind hatte, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

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